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Holzbriketts von HolzbricHeizen mit Holzbriketts

Das Heizen mit Holz liegt wieder im Trend. Besonders die hohen Heizöl- und Gaspreise lassen viele über die Anschaffung eines Holzofens als Heizalternative nachdenken, was wiederum bedeutet, dass man auch Brennmaterial benötigt. Nachdem die wenigsten einen Wald ihr eigen nennen können, aus dem der Bedarf an Holz gedeckt werden kann, braucht es andere Lösungen. Die wohl idealste Form ist das Holzbrikett aus gepressten Sägespänen.

Holzbriketts gibt es mittlerweile in einer Vielzahl an Formen und Bestandteilen. Doch ist nicht jedes Holzbrikett auch gleich gut. Besonders in Baumärkten oder Tankstellen werden gerne mal minderwertige Qualitäten zu relativ hohen Preisen angeboten. Deshalb heißt es wie immer:

"Erst informieren, dann kaufen."

Weichholz oder Hartholz?

Hartholz BrikettWeit verbreitete Meinung ist, dass Hartholz bessere Heizleistung bringt, als Weichholz. Diese pauschale Annahme ist so nicht ganz richtig. Denn man muss wissen, dass Hartholz (Buchen- oder Eichenholz) bei gleichem Gewicht und Qualitätsgrad im Vergleich zu Weichholz nur relativ gering höhere Energiewerte aufweist. Das Brennverhalten ist unterschiedlich. Hartholz verbrennt etwas langsamer und bietet dadurch einen längeren Zeitraum Heizenergie, was wichtig sein kann beim Heizen über Nacht. Das schnellere Verbrennen des Weichholzes mit der schnelleren Energieabgabe bietet höhere Temperaturen auf kürzere Zeit, was idealer beim Anheizen eines abgekühlten Raumes erscheint.

Die Wahl, welche Holzart man wählt, hängt auch von der Heizstelle ab, die man besitzt. Für Feststoffheizungen im Keller, welche die Warmwasserversorgung bzw. Zentralheizung sichern, emfehlen wir Hartholzbriketts. Ebenso für den klassischen Kachelofen. Der traditionelle Grundofen verlangt aufgrund seiner langen Züge nach flammenbildenden Weichholz, ebenso wie der klassische Kaminofen vom Ofenhandel oder Baumarkt.

Ein guter Rat: Sich mit beiden Qualitäten zu bevorraten, um individuell heizen zu können.

Qualität?

Weichholz BrikettsEs gibt verschiedene Normen, jedoch keine Pflicht für Hersteller diese einzuhalten. Die wichtigsten Normen sind die DIN 51731-Norm und die Ö-Norm M7135. Beide bieten einen Grundstandard an Qualität. Angebote, die nicht diesem Normen entsprechen und sich der Hersteller oder Verkäufer mit Aussagen, wie: „Qualität entspricht der x-Norm“ um die Bestätigung der Normeinhaltung rumdrückt, sollten unbeachtet gelassen werden.

Es gibt zuviel Briketts mit Altpapier- oder Klärschlammanteilen. Um etwas sicherer zu gehen, einfach auf weitere Angaben achten. Wichtig sind hierbei die Energieangabe, die schon über 17000 KJ pro Kilogramm liegen soll. Ebenso der Wassergehalt, der einem Wert von unter 5% entsprechen sollte.

Mit Loch oder ohne?

Die Formen der Holzbriketts sind vielfältig, entweder sind sie lang und rund, ähnlich einer Wurst oder eckig, wie Kohlebriketts. Bei den Runden gibt es Angebote mit einem Loch in der Mitte der Form. Diese Art an Briketts werden oft als qualitativ hochwertiger angeboten. Das Loch soll nämlich als Zugloch funktionieren und den Abbrand sowie die Flammenbildung verbessern. Richtig bewiesen ist das nicht, jedoch ist in der Regel der Preis dieser Briketts höher, was das Kosten - Nutzenverhältnis im Vergleich zu den anderen Formen eher verschlechtert.

Brennholz oder Holzbriketts?

Hartholz VerpackungseinheitenNatürlich kann man seinen Holzofen auch mit klassischem Brennholz beheizen. Auch dieses gibt es mittlerweile in einer Vielzahl zu kaufen. Hier ist zu beachten, dass normales frischgeschlagenes Brennholz aus dem Wald allenfalls luftgetrocknet ist und somit immer noch eine Restfeuchtigkeit von mehr als 20% besitzt, was die Energieleistung deutlich mindert. Zudem ist die Dichte von Brennholz bei weitem nicht mit einem Holzbrikett vergleichbar. Sie bräuchten deshalb 3 x mal soviel Brennholz, um auf die gleiche Heizleistung zu kommen. Abgesehen davon, dass dies gleichzeitig erheblich mehr Lagerraum bedeutet, ein Kostenvergleich lässt einen nie wieder an die Verwendung von normalen Brennholz denken.

Praktischer Umgang

Ideal sind Holzbriketts auch im praktischen Umgang. Durch die handliche Form der Briketts läßt sich das Brennmaterial leicht lagern. Im Vergleich zu Kohlestücke ist des Holz bis auf ein paar Späne zwischendurch regelrecht schmutzfrei. Und Ungeziefer, wie es gerne im normalen Brennholz zu finden ist, gibt es bei Holzbriketts auch nicht.

Ein wichtiger Tip beim Einkauf von Holzbriketts ist auch noch, daß man die Größe des einzelnen Briketts mit Größe des Brennraums des Holzofens abstimmt. Sollten die Briketts nämlich zu groß sein, was durchaus passieren kann, so bleibt einem nichts anderes übrig, als die Briketts zu brechen. Das ist grundsätzlich möglich, macht aber Schmutz und ist umständlich.